Hellefelder Grundschüler müssen vorübergehend in Marienschule

Auch die Erstklässler der Grundschule in Hellefeld müssen vorübergehend in der Marienschule unterrichtet werden. (Foto: Schule)

Hellefeld/Sundern. Die Schüler der Grundschule im Alten Testament werden voraussichtlich bis zu den Weihnachtsferien in der Marienschule unterrichtet. Grund der Ausquartierung: Die Heizungsanlage im Schulgebäude in Hellefeld muss außerplanmäßig erneuert werden. Die ausführende Firma konnte erst letzte Woche mit der Umrüstung der Anlage beginnen. „Der Versuch, mit Heizstrahlern das Gebäude so zu beheizen, dass ein Unterrichtsbetrieb weiter möglich ist, ist gescheitert. Das Gebäude ist insgesamt weiter ausgekühlt, so dass heute die Reißleine gezogen wurde“, so Berthold Assheuer von der Stadtverwaltung.

Verzögerung durch Fachplanung und Ausschreibung

„Die Stadt Sundern ist sich bewusst, dass die Umrüstung der Heizungsanlage schlichtweg zur Unzeit erfolgt“, sagt Assheuer, erklärt aber auch die Gründe: „Mitte des Jahres ging die Anlage immer häufiger auf Störung und musste ständig inspiziert werden. Da ein kompletter Anlagenausfall eingeplant werden musste, wurde ein Fachplaner mit der Erneuerung der Anlage beauftragt und die Maßnahme anschließend ausgeschrieben. Anfang November konnte nach rechtlich zwingend vorgegebenem Vergabeverfahren der Auftrag erteilt werden.“ Die Schüler werden ab Mittwoch zur Stammschule nach Sundern befördert. Dort kann übergangsweise auf Differenzierungs- und Betreuungsräume zurückgegriffen werden. „Die Maßnahme wurde mit dem Schulamt HSK abgestimmt“, so Assheuer.  Die ausführende Heizungsfirma werde mit Hochdruck daran arbeiten, die neue Anlage schnellstmöglich zu installieren und in Betrieb zu nehmen. Gegebenenfalls könne auch vor den Weihnachtsferien die provisorische Lösung beendet und wieder in Hellefeld unterrichtet werden.

 

 

 

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