Jetzt bestellen: Eisenbahn-Kalender des Röhrtalbahn-AK für 2018

Ein Zug der Ruhr-Lippe-Eisenbahn auf der Ruhrbrücke in der Nähe vom Bahnhof Neheim-Hüsten. Diese Strecke war im Personenverkehr bis 1964 in Betrieb, Güterverkehr gab es dort noch bis 1968.

Arnsberg/Sundern. Der Röhrtalbahn-Arbeitskreis der Lokalen Agenda 21 Arnsberg-Sundern gibt auch für 2018 wieder einen Kalender unter dem Titel „Eisenbahn an Ruhr, Röhr und Möhne“ zu den aktuellen und ehemaligen Bahnstrecken im Raum Arnsberg und Sundern heraus. Eine Mischung aus aktuellen und historischen Fotos zeigen die Röhrtalbahn, aber auch die ehemalige Ruhr-Lippe-Eisenbahn und die Obere Ruhrtalbahn im Raum Arnsberg / Neheim-Hüsten.

Der Kalender wird nur in kleiner Auflage erscheinen und hat dadurch die Chance, für Bahnfans und Heimatfreunde einen hohen Sammlerwert zu bekommen. Da er nicht im Handel erhältlich sein wird, kann man ihn nur durch Vorbestellung bis zum 10. November 2017 zum Preis von 17 € (zzgl. 2 € bei Postversand) bei der Lokalen Agenda bekommen.

Interessenten wenden sich an die VCD Geschäftsstelle im Bahnhof Arnsberg, Tel. 02931 939344 (Mo.-Fr. von 7 bis 17 Uhr) oder E-Mail: hochsauerland@vcd.org

4 Kommentare

  1. Vernunftmensch sagt:

    Die Inbrunst, mit der hier die Geschichte glorifiziert wird, zeigt die Motivation der Röhrtalbahn-Nostalgiker auf.
    Sicherlich hat auch jeder zuhause seine Märklin-Eisenbahn mit der er täglich spielt. Es handelt sich auch beim VCD um Nostalgiker, nicht um Verkehrsplaner!
    Die Realität wäre, dass eine reaktivierte Röhrtalbahn den Verkehr im Röhrtal dem Zusammenbruch nahebringen würde.

    • Gerhard Otto sagt:

      Es handelt sich auch beim VCD um Nostalgiker, nicht um Verkehrsplaner!

      Umkehrschluss: Sie sind Verkehrsplaner … – oder einfach nur populistischer „Laut“-Sprecher ?

  2. Benninghausen sagt:

    Keine Ahnung von der zukünftigen Verkehrsentwicklung und zukunftsorientierte Menschen als Nostalgiker diffamieren.
    Die halbe Welt setzt wieder auf schienengebundenen Nahverkehr siehe Karlsruhe als leuchtendes Beispiel, wird von Zukunftsforschern als richtungsweisend gesehen und irgendwelche Nostalgiker aus dem Sauerland hängen am Auto.

    Das Auto, welches ich übrigens gerne fahre ist ein uneffektives Auslaufmodell welches eigentlich nur noch
    einen Sinn macht, Arbeitsplätze in Deutschland zu erhalten.

    Mit superschnellen Zügen könnte man in Arnsberg wohnen und in München arbeiten.
    Das sind keine irrwitzigen Wahnideen sondern Fakten mit denen sich die Verkehrstechnik derzeit beschäftigt.

    Statt das Auto zu subventionieren hätte man den Transrapid damals flächendeckend in Tunneln ausbauen sollen.
    Sauberer, schneller und umweltfreundlicher als die Dreckschleuder Auto. Da hat man lieber auf die
    Arbeitsplätze in der Gegenwart gesetzt als auf eine moderne Zukunftstechnik.

    Das machen jetzt die Chinesen die Amerikaner und die Schweizer für uns. Wir setzen auf antiquierte
    Technik in Form von Großraumlimousinen.

    Das Auto steht 90% des Tages auf öffentlichen Flächen rum, Durchschnittsgeschwindigkeit am
    Kölner Ring 7 Stundenkilometer. Auf dieses Verkehrsmittel kann ein Land gut verzichten.

    Als Sahnehäubchen kommt der noch größerer Humbug, das selbstfahrende Elektroauto.
    Wer 6 Stunden im selbstfahrenden Auto verbringt nach München, was er im
    superschnellen Zug in einer halben Stunde haben könnte, muss schlicht verrückt sein.

  3. Vernunftmensch sagt:

    Hier ab Min. 15:45 kann man besichtigen, wohin die Politik der zukunftsorientierten Menschen im Emsland geführt hat. Verantwortlicher Umgang mit Steuermitteln sieht anders aus.

    https://www.zdf.de/politik/laenderspiegel/laenderspiegel-vom-11-november-2017-100.html

    Die Röhrtalbahn würde sicherlich von einigen Passagieren genutzt, man würde sich aber die einzige Verkehrsader, an der Sundern im Wesentlichen hängt, blockieren. Das war schon in den 70er Jahren so und wird wieder so sein. Die damalige Stillegung war für den Straßenverkehr eine Wohltat. Fragt die Älteren.

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