Arnsberger Heimatbund erhält 40.000 Euro für die Sanierung des Kreuzweges

v.l. Manfred Rotermund, Antonius Kettrup, Frank Markiewicz (Stiftung Denkmalschutz), Werner Bühner, Torsten
Kapteiner (Foto: Heimatbund)

Arnsberg. Zur weiteren Sanierung des Arnsberger Kreuzweges erhielt der Arnsberger Heimatbund 40.000 Euro von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Die symbolische an den Vorstand des Arnsberger Heimatbundes erfolgte durch Herrn Frank Markiewicz vom Ortskuratorium Soest der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Somit kann das gesamte Sanierungskonzept mit einem Finanzierungsvolumen von insgesamt 125.000 Euro wie geplant umgesetzt werden.

Eigenanteil in großen Teilen bereits zusammengetragen

Besonders erwähnt werden muss in diesem Zusammenhang die Identifizierung der Arnsberger Bürger mit ihrem . So konnten bislang schon große Teile des zu leistenden Eigenanteils durch Bürger und einheimische Firmen beigetragen werden. Immerhin trägt der Arnsberger Heimatbund im Finanzierungsplan mit über 30.000 Euro den zweithöchsten Betrag.

Maßnahmen zum Erhalt der Stationsdenkmäler

Nachdem im letzten Jahr die notwendigen Vorarbeiten (wie z. B. Zurückschneiden des Bewuchses) abgeschlossen werden konnten, können nun auch die dringend notwendigen Arbeiten zum Erhalt der Stationsdenkmäler erfolgen. Zunächst erfolgt die Reinigung der Stationen mit einer speziellen und schonenden Microstrahltechnik. Nachdem die Reinigung abgeschlossen ist, kann die genaue Schadenskartierung erfolgen. Die daraus folgenden Maßnahmen zum Erhalt der Stationen, wie z. B. die Abnahme von Kerzenruß von dem Bronzerelief, das Nachschlagen einzelner Buchstaben und die Reprofilierung von Ausbrüchen, Rissen und Fehlstellen, befinden sich derzeit zur Genehmigung bei der Denkmalbehörde. Zusätzlich werden die Stützmauern der Stationsnischen saniert, die derzeit teilweise eingestürzt sind.

Zeichen der Zeit auch künftig sichtbar

Eine wichtige Intention des Heimatbundes und der Denkmalbehörde ist dabei, dass man trotz aller Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen jeder Station das Alter durchaus ansehen darf. Die Zeichen der Zeit werden also auch zukünftig an den Denkmälern sichtbar sein.

Kommentar verfassen