Andreas Rother ist neu gewählter IHK-Präsident

Der neue -Präsident (Mitte) mit Vorgänger und Hauptgeschäftsführerin Dr. Ilona Lange. (Foto: IHK)

Arnsberg/Ense. Andreas Rother, Inhaber des IT-Dienstleistungsunternehmens ahd in Ense, ist von der Vollversammlung der IHK in Arnsberg zum neuen Präsidenten gewählt worden. Im Januar tritt er die Nachfolge von Ralf Kersting an. Einen besonderen Schwerpunkt seines Engagements wird er auf die Digitalisierung und die Berufsausbildung legen.

Mit 23 Schritt in Selbständigkeit

Andreas Rother wurde 1960 in Meschede geboren. Er ist verheiratet, Vater von zwei Kindern und lebt in Soest. Nach seiner kaufmännischen Berufsausbildung und seiner Zeit bei der Bundeswehr nahm er zunächst mit 20 Jahren eine leitende Position in einem Betrieb an, bevor er mit 23 Jahren den Schritt in die Selbstständigkeit wagte und 1984 ein Unternehmen für Bürotechnik gründete. Später kam die IT-Sparte hinzu. Sein heutiges Unternehmen ahd GmbH & Co. KG mit dem Hauptsitz in Ense gründete er 1987. Inzwischen gehören Standorte in Dortmund, Münster, Berlin und Frankfurt (Rechenzentren) dazu, an denen insgesamt 107 Mitarbeiter, davon 40 in Ense, beschäftigt werden. Zur Kernkompetenz des modernen IT-Dienstleisters gehört die infrastrukturelle Einrichtung von Rechenzentren mittelständischer Betriebe und deren Datenmanagement: Egal ob beim Kunden vor Ort, in ahd-Rechenzentren in Frankfurt, in einer Cloud oder als Hybrid, was bedeutet, ein Teil der Daten liegt auf der Infrastruktur des Kunden und ein Teil in der Cloud der ahd-Rechenzentren.

Ralf Kersting hat neue Aufgaben in Dortmund

Der Olsberger Unternehmer Ralf Kersting war seit 2008 Präsident der IHK Arnsberg. Er wird zum 1. Januar als geschäftsführender Gesellschafter der Olsberg GmbH ausscheiden und in gleicher Funktion zur EGU-Gruppe nach Dortmund und damit in einen anderen Bezirk wechseln. Er kann dann sein Ehrenamt in Arnsberg satzungsgemäß nicht weiter ausüben. Kersting hat sich als IHK-Präsident vor allem für zwei Themen in besonderem Maße eingesetzt: den Ausbau der Infrastruktur am Hellweg und im Sauerland sowie das Zusammenwachsen der Wirtschaftsregion Südwestfalen. Darüber hinaus hat er sich als Präsident der Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen in der Landes- und Bundespolitik engagiert und damit der heimischen Wirtschaft eine starke Stimme gegeben. Hauptgeschäftsführerin Dr. Ilona Lange: „Wir haben Ralf Kersting viel zu verdanken und lassen ihn nur ungern gehen, wünschen ihm aber für seine neue Unternehmeraufgabe in Dortmund viel Erfolg.“

agiert.

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